Bundesamt für Naturschutz - ABS

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Workshops


Internationaler Vilm Workshop zum Schutz traditionellen Wissens in einem internationalen ABS Regime, 6. – 10. Juli 2009

Tagungshaus auf Vilm
Tagungshaus auf Vilm

Dem Aufruf in CBD COP Beschluß IX/12 an die Vertragsstaaten folgend veranstaltete das Bundesamt für Naturschutz im Auftrag des Bundesumweltministerium einen internationalen Workshop zum Schutz traditionellen Wissens in einem ABS Regime. Der Workshop befasste sich mit möglichen Zugangs- und Vorteilsausgleichsoptionen im Hinblick auf traditionelles Wissen in Verbindung mit genetischen Ressourcen unter Beteiligung von Vertretern indigener und lokaler Gemeinschaften aus Entwicklungsländern.
Deutschland hat mit der Ausrichtung der UN-Naturschutzkonferenz in Bonn im Mai des vergangenen Jahres die Präsidentschaft der CBD bis zur nächsten Vertragsstaatenkonferenz im Oktober 2010 in Japan übernommen. Ein Schwerpunkt der deutschen CBD-Präsidentschaft liegt auf der Verhandlung und Verabschiedung eines internationalen Regelwerks zur gerechten Aufteilung der Vorteile, die aus der Nutzung der biologischen Vielfalt entstehen. Der Expertenworkshop an der internationalen Naturschutzakademie Insel Vilm ist einer der zahlreichen Aktivitäten des Bundesumweltministeriums zur Beförderung des schwierigen internationalen Verhandlungsprozesses.
Die abschließenden Tagungsergebnisse, die Teilnehmerliste sowie einige Präsentationen können jetzt hier heruntergeladen werden.

Downloads:

 Tagungsergebnisse
 Programm
 Teilnehmerliste
 Präsentationen
 Hintergrundpapiere

 



EU–Workshop 2008 über Maßnahmen zur Einhaltung von ABS-Regeln

Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer nationalen  Biodiversitätsstratgie für den Bereich ABS auf internationaler Ebene zugesagt, sich aktiv für eine Einigung über verbindliche Elemente eines internationalen ABS Regimes einzusetzen, so dass bis 2010 die Arbeiten an diesem Regime abgeschlossen werden können. Aus diesem Grund veranstaltete das BfN im Auftrag des BMU und in Kooperation mit dem Umweltrechtszentrum der Weltnaturschutzunion (IUCN-ELC Bonn) vom 24.-25. September 2008 in Bonn einen zweitägigen Workshop, bei dem EU ABS-Experten mögliche Kontrollelemente eines künftigen internationalen ABS-Regimes diskutierten.

Bis 2010 soll im Rahmen der CBD-Verhandlungen ein internationales ABS-Regime verabschiedet werden mit dem Ziel, eine Nutzung von genetischem Material ohne Zustimmung des Ressourceninhabers zu unterbinden. Die Bundesregierung hat im Rahmen ihrer nationalen  Biodiversitätsstratgie für den Bereich  ABS auf internationaler Ebene zugesagt, sich aktiv für eine Einigung über verbindliche Elemente eines internationalen ABS Regimes einzusetzen, so dass bis 2010 die Arbeiten an diesem Regime abgeschlossen werden können.

Aus diesem Grund veranstaltete das BfN im Auftrag des BMU und in Kooperation mit dem Umweltrechtszentrum der Weltnaturschutzunion (IUCN-ELC Bonn) vom 24.-25. September 2008 in Bonn einen zweitägigen Workshop, bei dem EU ABS-Experten mögliche Kontrollelemente eines künftigen internationalen ABS-Regimes diskutierten. Insbesondere befassten sich die Wissenschaftler und Regierungsexperten mit möglichen Mechanismen einer Durchsetzung von vereinbarten  Regeln bzw. Rechtsvorschriften  im Rahmen des internationalen Privatrechts und des Völkerrechts, die z.B. im Falle eines Rechtsbruchs von Materialüberlassungsverträgen  oder bei einer Nutzung von genetischen Ressourcen ohne Erlaubnis des Herkunftsstaates hilfreich sein könnten. Einigkeit bestand unter den Experten darin, dass eine internationale Definition für den „Missbrauch“ genetischer Ressourcen für rechtliche Durchsetzungsmechanismen in einem internationalen ABS-Regime von grundlegender Bedeutung ist. Diskutiert wurde des Weiteren, dass mögliche Verstöße auch in Form eines zwischenstaatlichen Beschwerdemechanismus aufgearbeitet werden könnten.


Workshop November 2006

In der letzten Zeit wurden eine Reihe von ABS-Tagungen zur verstärkten Kooperation mit einzelnen Nutzersektoren genetischer Ressourcen durchgeführt.

So auch der vom 8. bis zum 10. November 2005 vom Bundesamt für Naturschutz durchgeführte Workshop mit dem Titel: "Implementing the Bonn Guidelines by specific User Groups: Ways and means for facilitating biodiversity research and conservation while safeguarding ABS provisions".

Zu dem Workshop eingeladen waren Vetreter Botanischer Gärten aus europäischen sowie aus biodiversitätsreichen Entwicklungsländern.

Zielsetzung des Workshops

Ziel des Workshops war es, den internationalen ABS-Prozess zugunsten des ersten Ziels der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD), dem Schutz der biologischen Vielfalt, zu stärken. Für die Diskussionen um verbindliche Regimeelemente sollten aus wissenschaftlicher Sicht Argumente gefunden werden, den Zugang zu genetischen Ressourcen sowohl für die akademische Forschung als auch für die Ex-situ-Erhaltung zu vereinfachen. Dadurch kann die Erforschung und Erhaltung der biologischen Vielfalt auch weiterhin gewährleistet werden.

Aufbauend auf einer Anfang 2005 vom BfN veröffentlichten  Studie über die Nutzer genetischer Ressourcen in Deutschland, sollten folgende zwei Nutzergruppen angesprochen werden: die akademische Forschung auf der einen Seite und die Ex-situ-Sammlungen, vertreten durch botanische Gärten, auf der anderen. In beiden Nutzergruppen existieren Ansätze zur Umsetzung der ABS-Regelungen der CBD.

 Programm
 Zusammenfassung der Ergebnisse

Die einzelnen Beiträge des Workshops sind im  BfN-Skript 163 zusammengestellt.


Workshop Oktober 2006

Im Rahmen der internationalen CBD Verhandlungen einigte man sich auf der 8. Vertragsstaatenkonferenz im März 2006 in Brasilien, bis zum Jahre 2010 die Arbeiten an einem Internationalen ABS-Regime (ABS = Access to Genetic Resources and benefit Sharing) abzuschließen. Ein diskutiertes Hauptelement ist ein international anerkanntes Herkunftszertifikat, nunmehr auch "Zertifikat zur Zugangskonformität" (Certificate of Compliance), über das ein vom CBD Sekretariat zusammengestelltes Expertengremium im Januar 2007 beraten sollte.

Zweck des Workshops

Im Vorfeld dieser Expertenzusammenkunft hat das Bundesamt für Naturschutz gemeinsam mit Finnland im Oktober 2006 ein europäisches Regionaltreffen zum Herkunftszertifikat auf der Insel Vilm, Deutschland, veranstaltet.


Workshop November 2005

In der letzten Zeit wurden eine Reihe von ABS-Tagungen zur verstärkten Kooperation mit einzelnen Nutzersektoren genetischer Ressourcen durchgeführt.

So auch der vom 8. bis zum 10. November 2005 vom Bundesamt für Naturschutz durchgeführte Workshop mit dem Titel: "Implementing the Bonn Guidelines by specific User Groups: Ways and means for facilitating biodiversity research and conservation while safeguarding ABS provisions".

Zu dem Workshop eingeladen waren Vetreter Botanischer Gärten aus europäischen sowie aus biodiversitätsreichen Entwicklungsländern.

Zielsetzung des Workshops

Ziel des Workshops war es, den internationalen ABS-Prozess zugunsten des ersten Ziels der Konvention über die biologische Vielfalt (CBD), dem Schutz der biologischen Vielfalt, zu stärken. Für die Diskussionen um verbindliche Regimeelemente sollten aus wissenschaftlicher Sicht Argumente gefunden werden, den Zugang zu genetischen Ressourcen sowohl für die akademische Forschung als auch für die Ex-situ-Erhaltung zu vereinfachen. Dadurch kann die Erforschung und Erhaltung der biologischen Vielfalt auch weiterhin gewährleistet werden.

Aufbauend auf einer Anfang 2005 vom BfN veröffentlichten  Studie über die Nutzer genetischer Ressourcen in Deutschland, sollten folgende zwei Nutzergruppen angesprochen werden: die akademische Forschung auf der einen Seite und die Ex-situ-Sammlungen, vertreten durch botanische Gärten, auf der anderen. In beiden Nutzergruppen existieren Ansätze zur Umsetzung der ABS-Regelungen der CBD.

 Programm
 Zusammenfassung der Ergebnisse

Die einzelnen Beiträge des Workshops sind im  BfN-Skript 163 zusammengestellt.

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Teilnehmer

Unter den 42 Teilnehmern befanden sich zahlreiche europäische Ministerien und ABS-Focal Points, Nichtregierungsorganisationen sowie ABS-Experten. Zusätzlich waren vier verschiedene Nutzersektoren vertreten: Botanische Gärten (Ex-situ-Kollektionen), Pharmaindustrie, Agrarsektor und akademische Forschung.

Teilnehmer des Workshops auf der Insel Vilm während eines Vortrags
Teilnehmer des Workshops auf der Insel Vilm während eines Vortrags

Ziele der Tagung

Die Ziele der Tagung waren Informationsvermittlung und Austausch über folgende Punkte:

  • grundlegende rechtliche und technische Grundlagen zu einem internationalen Herkunftszertifikat
  • Hintergrundinformationen zum Verhandlungsprozess
  • Einbeziehung von Synergien zu anderen internationalen Abkommen
  • ABS-Umsetzungsaktivitäten in einzelnen europäischen Ländern
  • Statements zu einem Herkunftszertifikat aus vier europäischen Nutzergruppen

Ergebnisse

Die Ergebnisse aus den Diskussionen und Tagungsbeiträgen sind in einem  Tagungsband zusammengefasst. Als offizielles Informationsdokument wird es in den internationalen CBD-Konferenzprozess eingebracht.

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Internationaler Workshop über den Zugang zu genetischen Ressourcen, Traditionelles Wissen und Vorteilsausgleich, Bremen

Der englischsprachige Workshop wurde durch die Forschungsstelle für Europäisches Umweltrecht (Leiter: Prof. Dr. Winter) durchgeführt und fand vom 15.-16. Februar in Bremen statt.

 Programm sowie abschließende Zusammenfassung, Abstracts und Vorträge

 

 


Workshop April 2000

Vom 17. bis zum 18. April 2000 lud das Bundesamt für Naturschutz zur internationalen  Fachtagung mit dem Titel "Guidelines on Access and Benefit-Sharing Initiatives and Perspectives to implement the Convention on Biological Diversity", pdf-Datei in Bonn ein. Die Veranstaltung wurde vom Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht organisiert.

Rund 30 europäische  Experten (pdf-Datei) repräsentierten den staatlichen Bereich, die forschende Pharmaindustrie, öffentliche Forschungsinstitutionen, die Gesellschaft für technische Zusammenarbeit sowie die Umweltverbände und diskutierten über Möglichkeiten der Regulierung des Zugangs zu genetischen Ressourcen und dem Ausgleich, der aus der Nutzung entstehenden Vorteile.
 Übersicht der Beiträge zum Workshop, pdf-Datei

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Letzte Änderung: 26.01.10

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